Väter & Söhne
Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen
Ab 15 Jahren
Uraufführung
Dauer: 1 Stunde, 45 Minuten - keine Pause
- Johanna Bajog
- Jan-David Bürger
- Kjell Brutscheidt
- Rainer Galke
- Laura Gimmel
- Meike Glass
- Claudia Hübbecker
- Caroline Sensen
- Leon Strakeljahn
- Vincent zur Linden
- Torsten Kindermann
- Oliver Helf
- Oliver Helf
- Oliver Helf
- Torsten Kindermann / Musikalische Leitung und Einstudierung

Über die eigenen Eltern und Großeltern weiß man vieles – und vieles nicht. Die Erinnerung an sie vermischt sich mit der Erinnerung an die eigene Kindheit. Doch was wissen wir von früher, als die Eltern und Großeltern jung waren? Auch unsere Eltern waren einmal Kinder, ja selbst die Großeltern waren einmal jung. Sie sind unsere persönlichste Verbindung in eine Vergangenheit, die wir sonst nur aus Filmen und Büchern kennen. Und was wissen Großeltern von den Enkeln, die für sie oft eine Verlängerung in die Zukunft bedeuten? Welche Wünsche, Träume, Ideale verbinden sie mit ihnen?
Der Regisseur Frank Abt ist Spezialist für theatrale Forschungsreisen durch urbane Wirklichkeiten. Ausgehend von Interviews des Journalisten Dirk Schneider mit Kindern, Eltern und Großeltern in Düsseldorf, in denen Kindheitserinnerungen, Familienlegenden und (lückenhaftes) Faktenwissen Eingang finden, holt er – gemeinsam mit jugendlichen Laiendarstellern und professionellen Schauspielern – deren konkrete Lebensrealität auf die Bühne. Dabei bricht sich große Geschichte in kleinen individuellen Erzählungen. Spielerisch lenkt Abt den Blick auf das Besondere im Normalen und zeigt, welche Poesie dem Alltäglichen innewohnt.
Frank Abt inszeniert am Jungen Düsseldorfer Schauspielhaus 'Väter & Söhne' nach dem Roman von Iwan Turgenjew. Generationen- und Weltanschauungskonflikte aus dem 19. Jahrhundert, ergänzt um O-Töne von heutigen Düsseldorfer Eltern und Kindern. Anders als in vielen seiner Projekte kommt zum realen Recherchematerial eine literarische Referenzgröße dazu - und überragt das Unterfangen umfänglich. SZ, 13.1.12
Um die Reibungen zwischen den Generationen geht es in Iwan Turgenjews Roman "Väter und Söhne" und darum, wie Hochmut einen begabten Menschen vergiften, am Ende gar vernichten kann. Das Junge Schauspielhaus bringt die Bühnenfassung des Romans von Brian Friel in bearbeiteter Form auf die Bühne: Turgenjew wird überwiegend von Jugendlichen in historischen Kostümen gespielt. Die überraschen durch ihr souveränes Auftreten, sprechen überwiegend sehr gut, nutzen den Bühnenraum, sind kein bisschen verlegen. Vor allem Jan-David Bürger und Vincent zur Linden steigern sich in ungestüme Spiellust, es macht Spaß, das anzusehen. RP, 13.1.12
- Premiere
11. Januar, 19.00 Uhr
- 24. Juni, 19.00 Uhr
- 25. Juni, 11.00 Uhr
- 20. Mai, 19.00 Uhr
- 3. Mai, 19.00 Uhr
- 13. April, 19.00 Uhr
- 12. April, 19.00 Uhr
- 20. März, 19.00 Uhr
- 14. März, 19.00 Uhr
- 11. März, 19.00 Uhr
- 25. Februar, 19.00 Uhr
- 24. Februar, 19.00 Uhr
- 30. Januar, 19.00 Uhr
- 29. Januar, 19.00 Uhr
- 27. Januar, 19.00 Uhr
- 20. Januar, 19.00 Uhr
- 11. Januar, 19.00 Uhr








