Illusion
Aus dem Französischen übersetzt und für die Bühne bearbeitet von Simon Werle, Marie-Louise Bischofberger und Stefan Schmidtke
Dauer: 2 Stunden, 30 Minuten - eine Pause
- Willem Menne / Alcandre, Zauberer
- Pierre Siegenthaler / Pridamant, Vater von Clindor
- Gregor Löbel / Dorante, Freund von Pridamant, Kerkermeister von Bordeaux
- Rainer Galke / Matamore, Hauptmann, Verehrer Isabelles
- Moritz Führmann / Matamore, Hauptmann, Verehrer Isabelles (8.6.2012)
- Florian Jahr / Clindor, Matamores Gefolgsmann, Liebhaber Isabelles / Clindor als Théagène, englischer Fürst
- Christian Ehrich / Adraste, Edelmann, Verehrer Isabelles, Eraste, Stallmeister von Florilame
- Roland Schäfer / Geronte, Vater von Isabelle
- Betty Freudenberg / Isabelle, Tochter von Geronte / Isabelle als Hippolyte, Frau von Théagène
- Patrizia Wapinska / Lyse, Dienerin von Isabelle / Lyse als Clarine, Gefolgsdame von Hippolyte
- Stefanie Rösner / Rosine, Gattin des Prinzen Florilame
- Janek Beau / Page des Hauptmanns
- Leander Apel / Page des Hauptmanns
- Luis Albers / Page des Hauptmanns
- Michael Thanscheidt / Truppe von Bediensteten Adrastes, Truppe von Bediensteten Florilames
- Sascha Voss / Truppe von Bediensteten Adrastes, Truppe von Bediensteten Florilames
- Wolfgang Höft / Truppe von Bediensteten Adrastes, Truppe von Bediensteten Florilames
- Helmut Link / Truppe von Bediensteten Adrastes, Truppe von Bediensteten Florilames
- Aljoscha Leonard / Truppe von Bediensteten Adrastes, Truppe von Bediensteten Florilames
- Arthur Aillaud
- Bernd Skodzig
- Michael Bauer

Herr Pridamant sucht Aufklärung über das Schicksal des von ihm höchstselbst verstoßenen Sohnes Clindor. Oder nur Erleichterung für sein Gewissen, wer weiß? Verzweifelt wagt er einen Besuch im Zauberlaboratorium des Magiers Alcandre, der ihm sogleich die Realität in buntbewegten Bildern vor Augen führt: In einem Kampf um die Liebe der schönen Isabelle ist Clindor dem Kriegsherrn Matamor und dem Adligen Adrast ausgeliefert. Der Tele-Illusion kann sich der Vater von nun an nicht mehr entziehen, denn mag sein Sohn auch siegreich sein in diesem Kampf, ein Happy End seiner Geschichte ist keineswegs in Sicht, sondern der Beginn eines verzwickten Abenteuers, dessen immer dichter sich legenden Fallstricken der Vater folgt, und seinen Sohn darin sterben sehen muss und, um so verblüffender: wiederauferstehen. Mit dem Titel L’Illusion comique feierte das tragikomische Meisterwerk des erst 29-jährigen Pierre Corneille vor fast 400 Jahren erste Triumphe auf Frankreichs Bühnen. Diese spielerische Entladung geballten Egoismus’ im Überlebenskampf, voller Überraschungen, Verkleidungen, Verwechslungen, Liebesschwüren und Toden, ist ein theatralischer Hochseilakt mit den ureigenen Mitteln der Schauspielkunst: Verführung und Entblößung zugleich und ein lustvolles Plädoyer für das Spiel mit dem Spiel.
Ein tyrannischer Vater ist auf der Suche nach seinem verlorenen Sohn. Und bedient sich des Zauberers Alcandre, der den herrischen Pridament mit auf eine Reise nimmt. Dabei streifen sie, stets dem Filius auf den Fersen, durch mehrere Kontinente: Alles nur Illusion. Alles nur Theater. Die Darsteller mimen Situationen aus dem Leben des quirligen Taugenichts Clindor nach, der sich als Lakai durchs Leben schlägt und später zum Fürsten aufsteigt. Geistreich und mit vielen Nuancen gespielt von Florian Jahr, der als Sohnemann und Glücksritter Konturen gewinnt. Man amüsiert sich. In dem so selten gespielten Opus steckt alles für einen heiter pointierten Abend über Väter und Söhne. WZ, 24.10.2011
Das neue Ensemble ist einfach wunderbar. BILD, 24.10.2011
- Premiere
21. Oktober, 19.30 Uhr
- 8. Juni, 19.30 Uhr
- 21. Juni, 19.30 Uhr
- 4. Mai, 19.30 Uhr
- 23. April, 19.30 Uhr
- 5. April, 19.30 Uhr
- 10. März, 19.30 Uhr
- 29. Februar, 19.30 Uhr
- 6. Februar, 19.30 Uhr
- 28. Januar, 19.30 Uhr
- 22. Januar, 19.30 Uhr
- 14. Januar, 19.30 Uhr
- 26. Dezember, 19.30 Uhr
- 23. Dezember, 19.30 Uhr
- 17. Dezember, 19.30 Uhr
- 10. Dezember, 19.30 Uhr
- 7. Dezember, 19.30 Uhr
- 2. Dezember, 19.30 Uhr
- 30. November, 19.30 Uhr
- 21. November, 19.30 Uhr
- 20. November, 19.30 Uhr
- 11. November, 19.30 Uhr
- 26. Oktober, 19.30 Uhr
- 25. Oktober, 19.30 Uhr
- 22. Oktober, 19.30 Uhr
- 21. Oktober, 19.30 Uhr











