Die Schöne und das Biest

Nach Gabrielle-Suzanne de Villeneuve und Jeanne-Marie Leprince de Beaumont / Junges Schauspielhaus im Großen Haus

In einer Bearbeitung von Marc Prätsch und Barbara Kantel

Ab 6 Jahren

Dauer: 1 Stunde, 30 Minuten - keine Pause


Besetzung / Team
Mit
Dramaturgie
Probentrailer: Die Schöne und das Biest

Inhalt

Die Schöne und das Biest ist für mich eine große anarchische Liebesgeschichte, die ihre Helden auf märchenhafte Weise nötigt, dem Leben auf den Grund zu gehen und den Blick unter die Oberfläche Richtung
Unendlichkeit zu wagen.

Marc Prätsch


Es war einmal ein junger Prinz. Der lebte in einem wunderschönen Schloss. Doch obwohl er alles hatte, was sein Herz begehrte, war der Prinz selbstsüchtig, verwöhnt und hartherzig. Daher verwandelte ihn eine Fee in ein abscheuliches Biest und verzauberte ihn und das Schloss und alle, die in ihm lebten. Erst, wenn er lernen würde, einen anderen Menschen zu lieben und dessen Liebe zu gewinnen, würde der Zauber sich lösen. Doch wer brächte es über sich und liebte ein Biest?

Es war einmal ein junges Mädchen. Das lebte zusammen mit seinem verarmten Vater und zwei hochmütigen Schwestern. Das Mädchen liebte den Vater sehr, aber es wünschte sich weit weg vom schwesterlichen Gezänk. Als der Vater in die Fänge eines abscheulichen Biests gerät, kann er dem Tod nur dadurch entgehen, dass er verspricht, eine seiner Töchter an seiner Stelle zum Biest zu schicken. So findet sich das Mädchen voller Angst im Schloss des verzauberten Prinzen wieder. Doch wird sie es über sich bringen und das Biest lieben?

Bereits in der griechischen Mythologie finden sich Sagen über Hochzeiten zwischen Menschen und Tieren sowie Geschichten von Helden, die erlöst und in ihre wahre Gestalt zurückverwandelt werden müssen. In der französischen Romantik diente der Stoff als sittliches Lehrstück, die Disney-Version entführt in ein Traumland mit sprechenden Kerzenleuchtern und Kaffeekannen. Der Regisseur Marc Prätsch verlegt das Personal und den Ort des Geschehens in die Gegenwart und macht aus einem der beliebtesten Märchen ein Theaterstück mit Musik, in dem wahre Liebe und innere Schönheit den Sieg erringen über alle Vorurteile und Äußerlichkeiten.

Marc Prätsch arbeitet als Schauspieler und Regisseur, unter anderem in Dresden, Berlin und Hannover. Im Jahr 2009 erhielt er den Förderpreis der Intendanten als Nachwuchsregisseur.

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Pressestimmen
Keine Frage, Marc Prätsch und Barbara Kantel haben das gut zweieinhalb Jahrhunderte alte, zahllos als Musical, Zeichentrick, TV-Serie oder Marionettenspiel bearbeitete Volksmärchen aus Frankreich mit Schwung, Humor und hübschen Details ins modische Heute gebürstet. Hinreißend sind die auch live durchs Bühnenbild blökenden Schafe. In wolligen Flokati-Überziehern samt Ohren-Brillen stecken die drei Musiker (Sven Kaiser, Thomas Klein und Ingo Schröder) und haben weit mehr Töne zu bieten als ihr Trick-Pate Shaun, das Schaf. Zwischen Pop, Funk und Chanson wechselt der musikalische Stimmungsmotor, der im Schloss, pardon: im Loft des Biests so richtig auf Touren kommt. NRZ, 13.11.2012

„Die Schöne und das Biest“ glänzt durch originelle Einfälle, wunderbar ironischen Witz, gut aufgelegte Schauspieler und dieses kleine bisschen Wahnsinn, welches den Theaterabend zu einem reinen Vergnügen macht. Am Ende spendet das mittlerweile strahlende und rotwangige Publikum anhaltenden Applaus und entlässt das Ensemble erst, nachdem es zum vierten Mal zurück auf der Bühne erschienen ist. Ein runder Abend für alle. WZ, 13.11.2012

Beim Hinausgehen liegt ein Lächeln auf den Gesichtern der Erwachsenen. Der Erwachsenen? Moment mal – war das nicht gerade das Weihnachtsstück des Jungen Schauspielhauses, gedacht für Kinder ab sechs Jahre? Doch. Alles ist gut. Weil sich die Kleinen nämlich auch freuen und feuerrote Backen haben. RP, 12.11.2012

Es gibt ganz tolle Effekte wie Videos vom Sternenhimmel, rieselndem Schnee, Nebel und vorbeirasenden Landstraßen. Und es gibt unheimlich viel zu lachen, denn hier ist die Story von der Schönen und dem Biest kein Märchen mehr sondern fast schon eine Comedyshow. Besonders viel Spaß gemacht haben mir die wirklich tollen Schauspieler und witzigen Typen wie ein Psychocoach, der Fitnesstrainer, eine blökende Schafherde und natürlich das Biest. Denn das ist ein echt cooler Typ zum Kaputtlachen. BILD-Jungreporterin Lara (12), Bild, 12.11.2012

Man könnte dem Stück Oberflächlichkeit vorwerfen – wenn es nicht so bezaubernd wäre und ein Ensemble hätte, das einen so häufig zum Lachen und zum Staunen bringt, bis hin zur Himmelfahrt des glücklichen Paares. RP, 12.11.2012

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Großes Haus
  • Premiere
    11. November, 17.00 Uhr
     
Daten Archiv
  • 26. Dezember, 16.00 Uhr
  • 25. Dezember, 16.00 Uhr
  • 23. Dezember, 17.00 Uhr
  • 19. Dezember, 11.30 Uhr
  • 19. Dezember, 9.30 Uhr
  • 18. Dezember, 11.30 Uhr
  • 18. Dezember, 9.30 Uhr
  • 17. Dezember, 11.30 Uhr
  • 17. Dezember, 9.30 Uhr
  • 15. Dezember, 18.00 Uhr
  • 13. Dezember, 11.30 Uhr
  • 13. Dezember, 9.30 Uhr
  • 12. Dezember, 11.30 Uhr
  • 12. Dezember, 9.30 Uhr
  • 11. Dezember, 11.30 Uhr
  • 11. Dezember, 9.30 Uhr
  • 10. Dezember, 11.30 Uhr
  • 10. Dezember, 9.30 Uhr
  • 7. Dezember, 9.30 Uhr
  • 6. Dezember, 18.00 Uhr
  • 6. Dezember, 11.30 Uhr
  • 6. Dezember, 9.30 Uhr
  • 5. Dezember, 11.30 Uhr
  • 5. Dezember, 9.30 Uhr
  • 4. Dezember, 11.30 Uhr
  • 4. Dezember, 9.30 Uhr
  • 3. Dezember, 11.30 Uhr
  • 3. Dezember, 9.30 Uhr
  • 2. Dezember, 17.00 Uhr
  • 30. November, 11.30 Uhr
  • 30. November, 9.30 Uhr
  • 18. November, 17.00 Uhr
  • 11. November, 17.00 Uhr
  • 10. November, 17.00 Uhr