Halten

Eine Produktion des Clubs der Spezialisten

Ab 10 Jahren

Dauer: 50 Minuten - keine Pause


Besetzung / Team
Mit
  • Kim Anna Dzaack
  • Siobhan Hood
  • Leonard Kern Wagner
  • Ana Maria Popescu
  • Lilli Reents
  • Louis Riedelsheimer
  • Emily Schön
Kostüme
  • Riet Desoete
Dramaturgie
Kurzinhalt
Es tut gut, die Hand eines Freundes in der Achterbahn zu halten, und es ist sehr schmerzhaft, einen Freund loslassen zu müssen, weil er die Hand wegzieht. Es tröstet, vom Papa wegen eines blutigen Knies nach Hause getragen zu werden. Sieben Heranwachsende erforschen das Verhältnis von Halten, Tragen und Fallen. Persönliche Geschichten werden in einer Collage aus Bewegungen und Texten in poetische Bildsprache übersetzt.

Inhalt

Deine Hand auf meinem Rücken tut gut und gibt mir Halt. Ich vertrau dir und kann einschlafen. Doch der Druck wird stärker. Dein Arm umgreift meinen ganzen Körper. Bis es unbequem wird, bis es weh tut. Ich muss mich aus deiner Schlinge befreien. Es fällt mir nicht leicht.

Familie, Freunde, Erinnerungen, Träume. Das gibt uns Halt im Leben. Wir fühlen uns sicher und können uns fallen lassen. Doch was passiert, wenn uns unerwartet der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Wenn ich mich nicht mehr fallen lasse, sondern fallen gelassen werde? Die Umarmung, die einmal gut tat, tut nun weh, weil wir den Zeitpunkt verpasst haben, loszulassen.

Sieben Heranwachsende im Alter von zehn bis zwölf Jahren erforschen das zwischenmenschliche Verhältnis von Halten, Tragen und Fallen. Was bedeutet das eigentlich: Halt geben, getragen werden, sich fallen lassen? Eigene Erfahrungen, Zukunftsfantasien und Hirngespinste sind Ausgangsmaterial einer Collage aus Bewegungen und Texten. Momente des Miteinander werden mit viel Körpereinsatz in poetische Bildsprache übersetzt.

Halten ist eine partizipative Arbeit im Rahmen des Clubs für sinnvoll vergeudete Freizeit und setzt sich dabei intensiv mit dem Theaterspielen, mit unterschiedlichen Ästhetiken und Herangehensweisen auseinander.

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Pressestimmen
Fünf Mädchen und zwei Jungen zwischen zehn und zwölf Jahren haben sich mit den Grundbegriffen des sozialen Miteinanders beschäftigt und ihre Gedanken und Assoziationen auf der Studiobühne in Texte und Bewegungsbilder umgesetzt. Betont wurden vor allem die konträren Gefühle, die die Begriffe beinhalten können. Unterstützt von Musikeinspielungen und ein paar alten Teppichen präsentieren die Kids ihre Ideen konzentriert und mit viel Engagement und Körpereinsatz. RP, 26.3.2012

Sieben Mädchen und Jungen zwischen zehn und zwölf haben unter der Leitung von Melika Ramic ein 50-minütiges Stück geschaffen, das man ganz ernsthaft als Tanztheater bezeichnen kann. Sie schaffen es spielerisch, dem heiteren und ernsten Aspekten des Themas auf die Spur zu kommen, mit nur ein paar alten Perserteppichen als Requisite. NRZ, 26.3.2012
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Junges Schauspielhaus – Münsterstraße 446
  • Premiere
    23. März, 18.00 Uhr
     
  • 22. Mai, 18.00 Uhr
Daten Archiv
  • 4. Mai, 18.00 Uhr
  • 22. April, 16.00 Uhr
  • 21. April, 16.00 Uhr
  • 30. März, 18.00 Uhr
  • 23. März, 18.00 Uhr